Schafschurfest in den Streuobstwiesen

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Irgendwann im März oder so entdeckte ich, dass bei uns am Muttertag das Schafschurfest in den Streuobstwiesen stattfindet. Seitdem freute ich mich darauf. Der Muttertagmorgen sah dann ziemlich düster und nach Regen aus. Meine Schwester und ich überlegten uns einen Alternativplan, mein Mann bedauerte mich, weil er genau wusste, wie sehr ich mich auf die Schafe gefreut hatte und ich stellte mich in die Küche, um Muffins zu backen. Der erwartete Wolkenbruch blieb aber aus und so konnten wir uns doch auf unsere Räder Richtung Schafe schwingen.

schafschurfest-1Der Ausflug war tatsächlich sehr ertragreich: Verschiedene selbstgemachte Seifen, Lammwurst und Wolle frisch vom Schaf wanderten in meine Tasche. Es war sehr interessant mal zu sehen, wie ein Schaf geschoren wird und wie viel Wolle dabei tatsächlich „runter“ kommt. Besonders habe ich mich gefreut, dass ich Wolle von einem Schaf mitnehmen konnte, dessen Schur ich angesehen habe. Bilder der Wolle zeige ich euch in einem anderen Post, wenn ich meine ersten Versuche mit Rohwolle dokumentiere.

Auf jeden Fall fand ich es sehr schön, den Muttertag dort zu verbringen- sowas macht man ja nicht jeden Tag.

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3 Antworten auf Schafschurfest in den Streuobstwiesen

  1. Angelika Bee sagt:

    Ein sehr schöner Muttertag und auch ein interessanter dazu war’s….und ich hätte nie gedacht, dass eine zierliche junge Frau die Schafe beim Scheren so gut im Griff hat…Respekt…

    ;-)…dann wäre da noch das bereits angekündigte Gedicht zu diesem Post:

    Gesetzt den Fall… (von Robert Gernhardt)
    Gesetzt den Fall, ihr habt ein Schaf gekränkt –
    („Gesetzt den Fall“ heißt „Nehmen wir mal an“) –
    gesetzt den Fall, es hat den Kopf gesenkt
    und ist euch böse – ja, was dann?

    Dann solltet ihr dem Schaf was Liebes sagen,
    ihr könnt ihm dazu auch den Rücken streicheln,
    ihr dürft nicht „Na, warum so sauer?“ fragen,
    ihr müsst dem Schaf mit Freundlichkeiten schmeicheln.
    Sagt mir jetzt nicht: „Ich wohn´ doch in der Stadt,
    wo soll ich da um Himmels willen Schafe kränken?“
    Ich gebe zu, dass das was für sich hat,
    doch bitte ich euch, Folgendes zu bedenken:
    Ein gutes Wort ist nie verschenkt,
    nicht nur bei Schafen, sondern überall.
    Auch trefft ihr Schafe öfter als ihr denkt.
    Nicht nur auf Wiesen. Und nicht nur im Stall.
    (Na, wo denn noch?)

  2. Bine Bee sagt:

    Na also die Bilder sind aber nicht von Betti Bee *hust*

    War ein toller Tag:)

  3. Pingback: Wolle waschen |

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